Kraftfelder

Zusätzlich zu den Aktivitäten im Künstlerdorf selbst sollen in der Region “Kraftfelder” entstehen, die regenerative Energie erzeugen und gleichzeitig künstlerisch-ästhetische Aspekte veranschaulichen.

Die Region Westmünsterland ist neben der allgemeinen und grundsätzlichen Fragestellung zur zukünftigen Energiegewinnung im besonderen Maße von Auswirkungen auf die Landschaft betroffen. Führende und exportfähige Technologien, etwa im Bereich der Solar- und Windenergie, prägen mittlerweile im Westmünsterland das Landschaftsbild deutlich. Daneben verfügt das Westmünsterland über eine hohe Dichte an Biogasanlagen und ist durch das Brennelement-Zwischenlager in Ahaus sowie die Urananreicherungsanlage in Gronau (Urenco) unmittelbar mit der Atomkraftindustrie verbunden.

Die “Kraftfelder” knüpfen damit an aktuielle Überlegungen an, die neben einer technologischen und ökonomischen Sehweise auch die gestalterische Komponente der Energiefrage gleichberechtigt einfließen lassen.

Windenergie thematisierte Jan Philip Scheibe 2005 in seiner Arbeit "Er macht seine Engel zu Winden", die im Rahmen der Skulpturbiennale Münsterland 2005 in Schöppingen entstand.

Windenergie thematisierte Jan Philip Scheibe 2005 in seiner Arbeit “Er macht seine Engel zu Winden”, die im Rahmen der Skulpturbiennale Münsterland 2005 in Schöppingen entstand.

 Biogasanlagen, Maisfelder und Windparks sind sichtbare Auswirkungen der erneuerbaren Energiegewinnung, deren Gestaltung nur selten reflektiert wird.

Biogasanlagen, Maisfelder und Windparks sind sichtbare Auswirkungen der erneuerbaren Energiegewinnung, deren Gestaltung nur selten reflektiert wird.